Christoph Schlingensief’s work in musical theatre can be considered as postdramatic theatre, as the term was defined by Hans-Thies Lehmann in 1999. […]
Autor: Ulrike.Hartung
Oper im Wechselspiel der Medien
Add-On zur Oper? Das Digitale zwischen institutioneller Strategie und ästhetischen Konzepten: Ein Vortrag im Rahmen des Workshops Oper im Wechselspiel … Mehr
Opera Studies Today in Global Context
Opera in Crisis? Music Theatre between Institutional Transformation and Aestetic ChangeEin Vortrag im Rahmen des internationalen Kolloquiums Opera Studies Today … Mehr
Krise als Motor? Theater zwischen Stillstand und Wandel
Jahrestagung 2018: „Krise als Motor? Theater zwischen Stillstand und Wandel“ im Rahmen des Festivals Politik im Freien Theater Die ortsverteilte … Mehr
Persönlichkeitsstörung digital – Lost Highway
„Warten auf Godot der Leidenschaft und Nähe – eine Versuchsanordnung der Vergeblichkeit“ – so beschreibt Olga Neuwirth ihre Komposition, die eine Vertonung von David Lynchs filmischen Meisterwerk des ‚Uncanny‘ darstellt. Das hat wohl auch Yuval Sharon inspiriert, der nun in Frankfurt für die deutsche Erstaufführung verantwortlich zeichnet. Was er im Bockenheimer Depot auf die Bühne stellt, kommt tatsächlich einer Laborsituation gleich, in der experimentell die Möglichkeiten einer intermedialen Verwindung der Mittel von Oper und Film ausgelotet werden.
Schlingensief als Fitzcarraldo oder Wie „Der Fliegende Holländer“ im Dschungel klingt
Als Christoph Schlingensief den Auftrag erhielt, 2005 Richard Wagners Fliegenden Holländer für das XI. Festival Amazonas de Ópera zu produzieren, war spätestens seit seiner vorangegangen Produktion des Parsifal bei den Bayreuther Festspielen klar, dass alles andere als eine konventionelle Inszenierung zu erwarten war.
Die „aktionistische Fotoplatte“ auf dem Grünen Hügel. Wie Christoph Schlingensiefs Bildwelt die Bayreuther Festspiele revolutionierte
Die ‚Arbeit am Bild‘ erklärte Christoph Schlingensief retrospektiv zu seinem zentralen ästhetischen Prinzip. Und tatsächlich präsentieren sich seine Projekte gleichermaßen als Bildproduktions- wie Bildzerstörungsmaschinerien. Die Konferenz unternimmt eine interdisziplinäre Kontextualisierung des Œuvres, indem sie Schlingensiefs Werk konsequent auf seine medien-, kultur- und genrehistorischen Bezüge befragt.
Call For Articles – ACT Heft 9
Die bemerkenswerte und im internationalen Vergleich immer wieder bewunderte künstlerische Vielfalt der deutschsprachigen Theater- und Orchesterlandschaft bewegt sich zunehmend in einem Spannungsfeld zwischen dieser Bewunderung und einer tiefen Verunsicherung – man spricht regelrecht von einer Krise. Dieser Krisendiskurs, der im Kontext von Musiktheater als teuerster und aufwendigster Form darstellender Kunst besonders aufgeheizt wird, soll im Zentrum dieser Ausgabe von ACT stehen.
Zwischen Readymade und „Einbruch des Realen“. Das postdramatische Musiktheater von Christoph Schlingensief
Christoph Schlingensief’s work in musical theatre can be considered as postdramatic theatre, as the term was defined by Hans-Thies Lehmann in 1999. Thus, too, Schlingensief’s theatre productions may be understood as avant garde: like historical avant gardes of the 20th century, Schlingensief’s understanding of theatre is strongly opposed to a traditional, drama-centred notion of theatre.
Imaginäres Musiktheater: Oper in Janet Cardiffs und George Bures Millers Opera for a small room und Playhouse
Von der Fernsehoper zum medialen Musiktheater. In den 1950er Jahren avancierte das Fernsehgerät zum Statussymbol. Mit einer einzigen Ausstrahlung konnte das Fernsehen nun zur selben Zeit so viele ZuschauerInnen erreichen wie kein audiovisuelles Medium zuvor. Jetzt begann die Geschichte der Fernsehoper.