Opera where it doesn’t exist

herausgegeben von Ulrike Hartung und Gesa zur Nieden, erscheint im Wolke Verlag am 13. Februar 2026!

Das Meer als trennender und verbindender Grenz- und Symbolort bedeutet Verhängnis und Verheißung zugleich. Wie die Oper verbindet es Sehnsucht, Gewalt und potenzielle Überwältigung. Ausgehend vom Experiment Opera where it doesn’t exist am Rügener Nordstrand untersucht dieser Band die Zukunftsfähigkeit der Oper an Orten jenseits etablierter Bühnenräume; an Randzonen und in Übergängen zwischen Meer und Land, Zentrum und Peripherie, Wissenschaft und Kunst. In ihren Texten loten die beitragenden Wissenschaftler:innen, Theaterpraktiker:innen und Künstler:innen die Potenziale von Oper als ästhetische, gesellschaftliche und vor allem vielfältig verortete Praxis aus und versuchen sie als Resonanzraum, aber auch in ihren Fragmentierungen neu zu denken. Im Fokus stehen Fragen nach den Transformationen einer Gattung, die zwischen Tradition und Innovation, Kanon und Öffnung, Partizipation und Nachhaltigkeit oszilliert: Wie lässt sich Oper als kulturelles Erbe an Orten jenseits des Opernhauses praktizieren – oder vielleicht gerade dort erneuern? Von posthumanistischen Meeresdiskursen über kulturhistorische Spannungsbögen bis hin zu theaterpraktischen Arbeitsreflektionen eröffnet der Band ein Panorama, das Oper als Grenz- und Schwellenphänomen begreift – als eine Praxis, in der sich ästhetisch neue Verbindungen von Mensch, Natur und Kunst verhandeln
lassen.

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