Talk bei den Wiener Festwochen

Gipfeltreffen 12./13. Juni 2026

Wie wird unsere kulturelle Identität geformt? Wie prägen kulturelle Kontexte musikalische Sprachen und wie können sie sich miteinander verbinden? Unter dem Motto „Considering Appropriation“ widmet sich das Gipfeltreffen 2026 Fragestellungen rund um Aspekte kultureller Aneignung. An zwei Tagen lädt das Gipfeltreffen öffentlich dazu ein, gemeinsam mit den diesjährigen Komponistinnen* und renommierten internationalen Impulsgeber:innen über eine transkulturelle Musikkultur nachzudenken und sowohl im Reden als auch im Handeln Wege der Transformation auszuloten. Die diesjährige Leitfrage: Welche Arten der Programmgestaltung und Repräsentation brauchen wir institutionell und künstlerisch, um Machtmechanismen der Aneignung zu minimieren und Mechanismen globaler Anerkennung zu maximieren?

Über die AKADEMIE ZWEITE MODERNE

No more excuses: Mit der Akademie Zweite Moderne wurde 2024 im Rahmen der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien eine Initiative gegründet, die sich als Impulsgeberin für eine gendergerechte Musikkultur einsetzt und damit eine jahrhundertealte Ungleichheit verändern will. (Equality & Diversity in Global Repertoire Report by Donne, Women in Music #DonneReport2022)

Feministisch, global und für alle: Ziel der Akademie ist es, den Anteil der Werke von Komponistinnen* im Konzert- und Musiktheaterbereich zu erhöhen, den tradierten Kanon zu erweitern und ein engagiertes System von Partnerinstitutionen in der ganzen Welt zu schaffen. Es entsteht ein weibliches, globales, vielfältiges Kompositions- und Aufführungsnetzwerk! Bis 2028 lädt die Akademie Zweite Moderne dafür 50 international richtungsweisende Komponistinnen* aus der ganzen Welt nach Wien ein.

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