Oper raus!

Gesellschaftliche Widersprüche treiben die Oper aus der Komfortzone. Ihr stehen massive strukturelle Transformationen und ästhetische Neuformatierungen ins Haus – und bisherige Gewissheiten über Werk, Raum und Repräsentation werden grundlegend auf den Prüfstand gestellt.

Postdramatisches Musiktheater

Das Regietheater in der Oper ist zum ästhetischen Normalfall auf deutschen Opernbühnen geworden. Ausgehend von der Annahme, dass Oper in ihrer Aufführung auf deutschen Bühnen dennoch nicht ausschließlich diese Ästhetik bedient, stellt das Buch die Frage: Welche ästhetischen Wege kann Oper jenseits des Regietheaters einschlagen?

„Gefühle sind von Haus aus Rebellen“

Die Oper hat mit immer schwerwiegenderen Legitimationsproblemen zu kämpfen: zu artifiziell, zu lebensfern und vor allem zu teuer. Dieser Krisendiskurs ist keineswegs ein rein ästhetischer, sondern überaus politisch. […]

Oper 2020

Die Corona-Pandemie 2020 stellte und stellt die Gesellschaft ingesamt, aber auch die Kulturbetriebe vor ungeahnte Herausforderungen. Insbesondere das Musiktheater, als größte Sparte der etablierten Stadt- und Staatstheater, muss aufgrund der zahlreichen an dieser Kunstform beteiligten Menschen neue Wege suchen, um trotz der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen weiterhin produktiv sein zu können.

(A)ida to (Z)ero – Publikumsgespräch

Am Premierenabend der Produktion „(A)ida to (Z)ero“ von Matter of Facts Studio am Frankfurter Künstler:innenhaus Mousontum kam Ulrike Hartung als Moderatorin mit den Künstler:innen und dem Publikum ins gemeinsame Gespräch.

Book Launch „Oper raus!“

Oper raus! Ästhetische Neuformatierungen und gesellschaftliche Widersprüche ist in der Reihe „Thurnauer Schriften zum Musiktheater“ im utzverlag erschienen. Es ist…

Jelinek-Netzwerk: Input und Podium

Beim Wissenschaftlich-künstlerischen Symposium „MUSIK.THEATER. Gegenwarts- und Zukunftsformen“
sprach Ulrike Hartung unter dem Titel „‚…den grünen Hügel rauf‘ Genieästhetik vs. Operatic Feminism“ über die Notwendigkeit

Neues Forschungsprojekt am IFZO

Nach dem Ende der DFG-Forschungsgruppe zum „Krisengefüge“ verlagert sich die Forschungsarbeit seit Mai 2024 räumlich wie inhaltlich: auf den Ostseeraum.…