Opera where it doesn’t exist

herausgegeben von Ulrike Hartung und Gesa zur Nieden, erscheint im Wolke Verlag am 13. Februar 2026! Das Meer als trennender und verbindender Grenz- und Symbolort bedeutet Verhängnis und Verheißung zugleich. Wie die Oper verbindet es Sehnsucht, Gewalt und potenzielle Überwältigung.

Oper raus!

Gesellschaftliche Widersprüche treiben die Oper aus der Komfortzone. Ihr stehen massive strukturelle Transformationen und ästhetische Neuformatierungen ins Haus – und bisherige Gewissheiten über Werk, Raum und Repräsentation werden grundlegend auf den Prüfstand gestellt.

Postdramatisches Musiktheater

Das Regietheater in der Oper ist zum ästhetischen Normalfall auf deutschen Opernbühnen geworden. Ausgehend von der Annahme, dass Oper in ihrer Aufführung auf deutschen Bühnen dennoch nicht ausschließlich diese Ästhetik bedient, stellt das Buch die Frage: Welche ästhetischen Wege kann Oper jenseits des Regietheaters einschlagen?

„Gefühle sind von Haus aus Rebellen“

Die Oper hat mit immer schwerwiegenderen Legitimationsproblemen zu kämpfen: zu artifiziell, zu lebensfern und vor allem zu teuer. Dieser Krisendiskurs ist keineswegs ein rein ästhetischer, sondern überaus politisch. […]

Oper 2020

Die Corona-Pandemie 2020 stellte und stellt die Gesellschaft ingesamt, aber auch die Kulturbetriebe vor ungeahnte Herausforderungen. Insbesondere das Musiktheater, als größte Sparte der etablierten Stadt- und Staatstheater, muss aufgrund der zahlreichen an dieser Kunstform beteiligten Menschen neue Wege suchen, um trotz der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen weiterhin produktiv sein zu können.

Theater: Zwischen Krisen

Unter diesem Titel erscheint am 13. Februar 2026 ein Sammelband, der allgemeine Erkenntnisse und Ergebnisse der DFG-Forschungsgruppe „Krisengefüge der Künste“ veröffentlicht, darunter auch der Beitrag „Nuancen von Polarität – Aktuelle Musiktheaterpraxis zwischen Beharrung und Bewegung“ von Ulrike Hartung…

Musikforskning idag/Music Research Today 2025

Unter dem Titel „Operatic Feminism or: What is Feminist Music Theatre Making?“ untersucht der Vortrag bei Music Research Today 2025, veranstaltet von der School of Music, Theatre and Art an der University Örebro die Möglichkeiten feministischer Musiktheaterproduktion anhand einer in Schweden erarbeiteten Beispielproduktion.

Novoflot – Oper als Resonante Utopie

„Absurde Brechungen. Novoflot – Oper als resonante Utopie im Freien Musiktheater“ erschien in der Oktober-Ausgabe 2025 der Zeitschrift Theater der Zeit. Sie steht unter dem Schwerpunkt „Neues Musiktheater“.

Konferenz „Women’s work in Music“

Der Vortrag „Älskarinnorna or: Feminist Music Theatre in Practice“ bei der fünften International Conference on Women’s Work in Music, veranstaltet 29.-31.10.2025 von Trinity Laban in London, untersucht anhand einer Beispielproduktion die Möglichkeiten feministischen Musiktheatermachens – ästhetisch aber auch strukturell und institutionell – …

Die Liebhaberinnen oder Empathie als musiktheatrale Praxis

In der Mai-Ausgabe 2025 von Positionen. Texte zur aktuellen Musik erschien unter dem Schwerpunkt „Extrem gemischer Chor“ ein Beitrag zur probenethnografischen Erforschung feministischen Musiktheatermachens anhand der Vertonung des Jelinkek-Romans Die Liebhaberinnen an der Norrlandsoperan im nordschwedischen Umeå (Regie: Franciska Éry).